September 2017
8. bike + business Kongress 2017

Zum 8. bike + business Kongress luden ADFC Hessen, Regionalverband FrankfurtRheinMain und Zweckverband Kassel am 7. September 2017 ins Kongresshaus Kap Europa in Frankfurt am Main ein. Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des bike + business Award durch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir an die MesseFrankfurt GmbH.

bike + business Award 2017

bike + business Award 2017

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bike + business-Kongress 2017
Juni 2016
Bericht über den 7. bike + business Kongress 2016

Ein Bericht vom 7. bike + business - Kongress am 6. Juni 2016 in Frankfurt am Main

 

Bericht vom bike + business Kongress 2016 von ADFC Hessen auf Vimeo.

Mai 2015
Bericht über den 6. bike + business Kongress 2015

Attraktive Rad-Infrastruktur als Standortfaktor

Im Rahmen des 6. bike + business-Kongresses in Frankfurt am Main hat der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat den bike + business-Award verliehen. Preisträger ist das Unternehmen DER Touristik für den Ausbau der fahrradfreundlichen Infrastruktur an seinem Firmenstandort im Frankfurter Mertonviertel. bike + business fördert durch gezielte Beratungsleistungen das Rad in der beruflichen Mobilität und wird getragen vom ADFC Hessen, dem Regionalverband FrankfurtRheinMain und dem Zweckverband Kassel.

Gastgeber des 6. bike + business Kongresses war der Vorjahres-Preisträger, die KfW Bankengruppe in Frankfurt. Dr. Velibor Marjanovic, Direktor Nachhaltigkeit, begrüßte die rund 70 Gäste und unterstrich den hohen Stellenwert, den Nachhaltigkeit als Unternehmensleitbild bei der KfW einnimmt.

Tempo 30-Straßen sollen einfacher möglich sein

Verkehrsminister Tarek Al-Wazir betonte die Wichtigkeit der Nahmobilität, zu der vor allem der Rad- und der Fußgängerverkehr zählt, für sein Ressort. Dass die Zeichen für diese Verkehrsarten heute deutlich günstiger stünden als noch vor wenigen Jahren machte Al-Wazir fest am einstimmigen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz zugunsten einer größeren Entscheidungsfreiheit von Kommunen, die mehr Tempo 30-Straßen einrichten wollen: "Das wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen", so der Minister. Auch der Siegeszug der Pedelecs gehe mit dem Aufschwung der Nahmobilität Hand in Hand. Ohne Subventionen haben die Elektrofahrräder längst Absatzzahlen erreicht, von denen die Anbieter von Elektroautos nur träumen könnten.

Auch eine gut entwickelte Infrastruktur bei den Arbeitgebern spielt der Nahmobilität in die Karten. Solch ein Arbeitgeber ist das bike + business Unternehmen DER Touristik, das mit exzellenten Abstellplätzen für Räder sowie Dusch- und Umkleidemöglichkeiten den Mitarbeitern das Radeln zum Arbeitsplatz so einfach wie möglich macht. Als Lohn dieses Engagement durfte Frank Böhme von DER Touristik den bike + business-Award aus den Händen Al-Wazirs in Empfang nehmen. Mit dem Preis verbunden ist ein modernes Faltrad, das TERN Link D8, das zusammengelegt jederzeit im Öffentlichen Personennahverkehr mitgenommen werden kann.

Fahrradwegweisung für Frankfurt

Dem Frankfurter Verkehrsdezernenten Stefan Majer ist ebenfalls klar, dass gute Abstellmöglichkeiten ein wichtiger Faktor für die berufliche Fahrradmobilität sind. Eine veränderte Stellplatzordnung könnte hierfür hilfreich sein, meinte der Grünen-Politiker und deutete an, dass die Stadt Frankfurt auf diesem Feld tätig werden könnte. Auf jeden Fall tätig werden will die Stadt bei der Fahrradwegweisung im Stadtgebiet. Bereits im Jahr 2015 sollen im Frankfurter Westen, konkret: im Stadtteil Höchst, mit der Beschilderung begonnen werden. Das übrige Stadtgebiet soll dann bald folgen. Durch den starken Zuzug vieler Menschen nach Frankfurt gestaltet sich das Problem laut Majer immer drängender: "Wir können eben nicht mehr davon ausgehen, dass alle Frankfurter seit vielen Jahren hier leben und sowieso den Weg kennen."

Thomas Reichert, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main legte ein bemerkenswert offensives und klares Bekenntnis zum Fahrrad ab: "Die Unternehmen in Frankfurt sind offen für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur, viele Menschen denken um und sehen das Rad als vollwertiges urbanes Verkehrsmittel", so Reichert.

Ausbau des Bike-Sharings

Frank Breyer, Leiter Fahrradvermietung DB Rent - Call A Bike, kündigte den kräftigen Ausbau des Bike-Sharing-Angebots in Frankfurt an. So sollen die derzeit 140 Stationen auf künftig 350 Stationen ausgebaut werden. Dabei könne die Zahl der gegenwärtig rund 2.500 Mieträder verdoppelt werden. Das Tarifsystem und der Ausleihprozess sollen einfacher, die technische Ausstattung der Räder besser werden, kündigte Breyer an. Trotz 700.000 Kunden bundesweit und einer jährlichen Fahrleistung von rund 10.000 Kilometern pro Rad ist das Bike-Sharing ein Zuschussgeschäft: Ohne Sponsoren und Werbeeinnahmen geht es daher nicht. So will man auch im Marketing neue Wege gehen und sich als "Call A Bike" nutzerfreundlich mit Internet-Portalen vernetzen.

Für Martin Randelhoff, preisgekrönter Betreiber des blogs Zukunft Mobilität, ist eine attraktive und leistungsfähig Fahrradinfrastruktur ein entscheidender Standortfaktor von Metropolen im Wettstreit um gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte. Die Lebensqualität steche hohe Boni aus, so Randelhoffs These. Überhaupt sei der am meisten unterschätzte volkswirtschaftliche Effekt des Radfahrens der gesundheitliche: Während jeder Autokilometer gesundheitsbezogene Kosten von etwas unter einem Euro verursache, generiere jeder Fahrradkilometer einen Nutzen von über drei Euro: Wenn man diese vier Euro Differenz vor Augen hat, erscheinen Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur ganz schnell lohnenswert, meint Randelhoff.

Jürgen Schultheis vom Home of Logistics an Mobility führte als Moderator souverän durch Programm und Diskussion des sehr informativen und abwechslungsreichen 6. bike + business-Kongresses.

Weitere Informationen
Pressemitteilung des Regionalverbands FrankfurtRheinMain zur Verleihung des 6. bike + business Award an DER Touristik Frankfurt
Stefan Janke, Frank Böhme, Birgit Simon

Stefan Janke, Frank Böhme, Birgit Simon

April 2015
Das Programm zum 6. bike + business Kongress 2015

Gute Ideen, Inspirationen und Praxisbeispiele zur Förderung der Fahrradmobilität im Berufsverkehr bilden den roten Faden beim bike + business Kongress, zu dem ADFC Hessen, Regionalverband FrankfurtRheinMain und Zweckverband Kassel am 20. Mai 2015 bereits zum sechsten Mal einladen. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Überreichung des bike + business Award durch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

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KfW Bankengruppe / Thomas Schuch

Foto: KfW Bankengruppe / Thomas Schuch

Mai 2014

Imagefilm der KfW Bank für den 5. bike + business Kongress 2014

Flyer 
Mai 2014

Der b + b Award 2014 geht an die KfW-Bankengruppe

Die KfW Bankengruppe hat in Frankfurt rund 2.900 Beschäftigte (2014) und einen relativ hohen Radverkehrsanteil von deutlich über 15 Prozent.


Als Bank aus Verantwortung unterstützt die KfW weltweit den Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie. Auch als Arbeitgeberin trägt die KfW dem Umweltgedanken Rechnung: In den vergangenen Jahren hat sie ihre Infrastruktur für Radfahrer kontinuierlich ausgebaut: Duschen, Umkleidekabinen, Stellplätze – Ziel ist es, möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Fahrradfahren zu begeistern. Das fördert die Gesundheit und leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. In diesem Zusammenhang beteiligt sich die KfW Frankfurt seit 2006 an bike + business. Die hier gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen kommen ebenso den anderen deutschen KfW-Standorten in Köln, Bonn und Berlin zu Gute. Umweltschutz endet weder an Standort- noch an Landesgrenzen. Statement KfW, April 2014, Lorenz Szyperski


Lorenz Szyperski (Konzernentwicklung / Nachhaltigkeit) ist bei der KfW Projektleiter und Hauptansprechpartner für interne und externe Anfragen zu Themen rund um das Fahrrad.


Aufgrund der jahrelangen hervorragenden und beispielhaften Förderung der Fahrradnutzung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird der bike + business Award 2014 an die KfW-Bankengruppe verliehen.

Lorenz Szyperski (KfW-Bankengruppe) mit dem hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir bei der Preisverleihung.

Lorenz Szyperski (KfW-Bankengruppe) mit dem hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir bei der Preisverleihung.

Mai 2014

5. bike + business Kongress 2014

Um aktuelle Fragen der beruflichen Mobilität per Fahrrad dreht sich der bike + business Kongress. Das seit 2009 einmal jährlich veranstaltete Forum bildet außerdem den Rahmen zur Verleihung des bike + business Award, der 2014 an die KfW-Bankengruppe ging. Der Hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir überreichte die Auszeichnung an Lothar Szyperski vom KfW-Nachhaltigkeitsmanagement. Die Veranstaltung fand im Industriepark Hanau-Wolfgang, am Standort des Vorjahressiegers, der Evonik Industries AG, statt. Rund 80 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden waren gekommen, um sich über die neuesten Entwicklungen der betrieblichen Radverkehrsförderung zu informieren.

Norbert Sanden vom ADFC Hessen und Georgios Kontos vom Regionalverband FrankfurtRheinMain erläuterten zu Beginn der Veranstaltung, dass bei der Gewinnung neuer Partner-Unternehmen für bike + business künftig auf eine flächenbezogene Strategie, d.h. die Ansprache mehrerer Unternehmen in einem Gewerbegebiet, gesetzt werde, um bessere Synergien bei der zu errichtenden Infrastruktur zu erzielen.

Professor Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds machte deutlich, dass der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf den ÖPNV letztlich auch ein Gebot des Klimaschutzes sei. Für die Erfüllung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Fahrgäste sollten innovative Wege beschritten werden – wie etwa die Nutzung von Falträdern, die – zusammengelegt – in Busse und Bahnen auch während des Berufsverkehrs als Gepäckstück mitgenommen werden können.

Weitere Themen des bike + business Kongresses 2014 waren Gesundheitsaspekte des Radfahrens, über die Dr. Achim Schmidt von der Sporthochschule Köln berichtete sowie die seit 2013 mögliche steuerliche Förderung dienstlich genutzter Räder, deren Grundzüge Ulrich Prediger von LeaseRad erläuterte. Den Abschluss des Kongresses bildeten zwei Praxisberichte: Markus Beyersdorfer von der Commerzbank begründete, warum sich sein Unternehmen für die Anschaffung von Dienstfahrrädern entschieden hat und Peter Buchholz, Geschäftsführer der Gateway Gardens Projektentwicklungsgesellschaft, beschrieb, wie sich die Fahrradmobilität am Standort Flughafen Frankfurt weiterentwickeln soll. Jürgen Schultheis vom House of Logistics and Mobility (HOLM) moderierte den Kongress.